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Cup-Krönung knapp verpasst

Vergangenes Wochenende fand in Affoltern am Albis das Final Four des Zürcher Regional-Cups statt. Mit Halbfinalgegner Volketswil und Finalgegner Küsnacht hatte man zwei harte Brocken zu bewältigen und scheiterte schlussendlich erst in der Verlängerung des Finalspiels. Bis dorthin zeigte man eine tolle Teamleistung und darf Trotz des verpassten Pokals etwas stolz sein!

Wer die beiden Liga-Spiele gegen den SC Volketswil gesehen hat wusste schon im Voraus, dass es ein spannendes und umkämpftes Spiel sein würde. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Die Volketswiler kamen diesmal deutlich besser ins Spiel und konnten sich in der ersten Hälfte absetzen. Die offensive 5:1-Verteidigung war zu wenig standhaft und gewährte dem Gegner zu viele Freiräume. So erspielten die Zürcher Oberländer bis zum Pausenpfiff bereits ein Polster von 5 Toren und beim Spielstand von 16:11 wurden die Seiten gewechselt.

In den ersten 30 Minuten war das gegnerische Team klar besser, was man im zweiten Durchgang natürlich ändern wollte. Diesen startete man dann mit einer 6:0 Formation, die deutlich besser funktionierte als die 5:1. Im Angriff suchte man immer wieder den Pass an den Kreis, der entweder zum Torerfolg oder zum 7-Meter führte. So glich man die Partie innerhalb von 15 Minuten aus und beim 19:18 reagierte der gegnerische Trainer mit einem Time Out. Die Spannung war in den Schlussminuten wieder einmal kaum zu überbieten, denn beide Teams schenkten sich nichts. Erst 5 Minuten vor Spielende gelang den Klotenern dann der Führungstreffer. Die hektischen Schlussekunden brachten für einmal keine Wende mehr und die SG Kloten / Rorbas feierte einen äusserst knappen 25:26-Finaleinzug.

Wie zu erwarten war setzte sich der HC Küsnacht im zweiten Halbfinale gegen Stäfa durch und wartete daher im Finalspiel am Sonntag auf die Jungs um das Trainerduo Agnes und Andy. Obwohl man den Gegner bereits zweimal im Ligabetrieb geschlagen hatte waren sich alle bewusst, dass an diesem Tag ein anderes Team auf der Platte stehen würde. Und so kam es auch. Das Team vom rechten Seeufer liess sich dieses Mal nicht lumpen und bot ein Kader auf, dass sich durchaus sehen lassen konnte. Wer dieses Team schlagen wollte konnte dies nur über ein Mittel tun: Tempo.

Dementsprechend starteten die Flüghafenstädter in die Partie. Anders als noch am Tag zuvor war man in der Abwehr hellwach und schnell auf den Beinen. Aus dieser Abwehr heraus wurden dann immer wieder Konter lanciert, die vor allem über Flügelflitzer G(e)schwend ihren Weg ins Tor fanden. Der Beton war angemischt und hielt dem gegnerischen Spiel zu Beginn gut entgegen. Nach einer viertel Stunde war man mit 3:7 vorne. Doch dann kamen auch die Gegner besser ins Spiel und liessen ihre Qualitäten aufblitzen. Mit sehenswerten Würfen brachte vor allem David Parolo sein Team zurück in die Partie. Zur Pause resultierte dann nur noch eine mickrige 8:9 Führung. Die wenigen Tore sprechen eine eindeutige Sprache, die erste Halbzeit glich einer regelrechten Abwehrschlacht. Und dies sollte sich im zweiten Durchgang nicht ändern.

Die Routine und Cleverness der Gegner machte sich vor allem defensiv bemerkbar. Ob im 1 gegen 1 oder im Block, die Widersacher hatten meist das passende Timing und liessen die klotener Jungs auflaufen. Trotzdem blieb man weiterhin auf Augenhöhe, und das Spiel gestaltete sich äusserst ausgeglichen. Bis zur 56ten Spielminute war die Tordifferenz nie Grösser als ein Zähler. Dann netzte nämlich Fabian Wieser per 7-Meter zum 16:18 ein. Anschliessend hätte man die Führung gar noch weiter ausbauen können, versäumte es aber drei Angriffe lang ein Tor zu erzielen. Die Gegner nutzten ihre Chancen besser und glichen das schon beinahe gewonnen geglaubte Spiel wieder aus. So kam es nach 60 Minuten intensivem Kampf tatsächlich noch zur Verlängerung.

In dieser Verlängerung hatten dann nur noch die Routiniers aus Küsnacht etwas zu melden. Schnell zwei Tore in Rücklage wurden die klotener Beine immer schwerer und der Druck immer grösser. Offensiv passte leider nicht mehr viel zusammen und in der Deckung bekam man die gesamte Abgeklärtheit und Ruhe der Gegner zu spüren. So unterlag man in der Nachspielzeit dann doch noch deutlich mit 24:20.

Die Niederlage ist insofern ärgerlich, als dass man das Spiel in der regulären Spielzeit eigentlich hätte gewinnen sollen. Nichts desto trotz blieb neben dem etwas bitteren Nachgeschmack bei der Medaillenübergabe doch auch noch etwas Stolz übrig. Stolz auf den gezeigten Fight, dem topbesetzten HC Küsnacht auf Augenhöhe begegnet zu sein und nicht zuletzt Stolz auf die überragende, lautstarke und extrem motivierende Unterstützung auf der Tribüne. Vielen Dank, ihr wart super!!!

Statistiken gibt es unter diesem Link.

Bilder zu den beiden Spielen findet ihr hier.

 

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